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Armutsverständnis im Wandel

Eine Rekonstruktion der Armutsforschung und eine gerechtigkeitsbegründete Darstellung der Armutskonzeption der CEPAL und der Weltbank von 1948 bis 2008

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Lucimara Brait-Poplawski

Dieses Buch ordnet die theoretischen Bruchstücke des komplexen Puzzles, aus dem die Armutsforschung besteht. Im Rekurs auf die Gerechtigkeitstheorien von John Rawls und Amartya Sen legt diese Schrift die unterschiedlichen Maßstäbe und Verteilungskriterien dar, auf denen die Theorien und die Politik der Weltbank und der CEPAL für Wirtschaftsentwicklung sowie die Lösungsansätze für die Armutsfrage in Lateinamerika beruhen. Ergänzend zeichnet die Autorin Elemente eines angemessenen Existenzminimums und des Human Development auf, die darauf ausgerichtet sind, gesellschaftspolitische Spielräume und institutionelle Instrumente dort zu schaffen bzw. dort einzusetzen, wo Ungleichheit und Deprivation ihre strukturellen Quellen haben.
Aus dem Inhalt: Rekonstruktion der Armutsforschung (Armutstheorien, Erkennung und Abgrenzung absoluter und relativer Armut sowie Lösungsansätze) – Die soziale Frage im klassischen Utilitarismus, in Rawls politisch-liberaler Gerechtigkeitskonzeption und in Sens Ansatz zu Verwirklichungschancen – Darlegung und Vergleichsanalyse der Konzepte der CEPAL und Weltbank für die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung Lateinamerikas sowie Alternativlösungen gegen Deprivation in Zeiten extremen Wandels.