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Politik und Kultur in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) 1945-1949

Mit einem Dokumentenanhang

Gerd Dietrich

Dieses Buch erhellt Anfänge und Abbrüche. In einer erstmaligen Zusammenschau kultureller Prozesse in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) - von Kulturbundkonzept und Schulreform bis «Kulturverordnung» und Goethejahr - geht es Wurzeln demokratischer Hoffnungen und Ursachen totalitärer Strukturen nach. Auf der Basis neuer, bis 1990 nicht frei zugänglicher Quellen erschließt es das Hauptproblem ostdeutscher Kulturentwicklung: das wechselhafte und widersprüchliche Verhältnis von Politik und Kultur. Chronologisch und sachlich wird ein Stück Weg vom freiheitlichen Aufbruch zum politischen Reglement der Kultur, vom uneingelösten Anspruch auf Demokratisierung zum intellektuellen Balanceakt zwischen Affirmation und Opposition, vom antifaschistischen zum stalinistischen Konzept der Kulturpolitik nachgezeichnet.
Aus dem Inhalt: Besatzer und Besetzte - Ambivalenz von Neuordnung und Umerziehung - Kontroverse: Intellektuelle/SED - Reglementierung der Kultur - Anhang: 90 Dokumente, zur Hälfte unveröffentlicht - Sach- und Personenregister.