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Kartengestützte Zahlungssysteme

Ein Simulationsmodell zur Ermittlung von Gewinnern und Verlierern unter den Marktteilnehmern- In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ) der Universität Basel

Katharina Schaufelberger

Kredit-, Debit- und Kundenkarten sind ein in Presse und Öffentlichkeit vieldiskutiertes Thema. Entsprechend gross ist die Anzahl der Artikel und Publikationen. Eine systematische Analyse der Kosten und Erträge kartengestützter Zahlungssysteme fehlte jedoch bislang. Diese Lücke wird mit dem vorliegenden Werk geschlossen. Es beinhaltet zwei Themenschwerpunkte: Im deskriptiven Teil wird der Schweizer Kartenmarkt bezüglich seiner Produkte, Anbieter und Transaktionsabläufe analysiert. Der empirische Teil stellt die Einnahmen- und Ausgaben- bzw. Kostenstrukturen zwischen den sechs Marktteilnehmern - Banken, Kartenemittenten, PTT, Vertragsunternehmen, Processing Center und Karteninhaber - in einem Gesamtmodell dar. Das Modell liefert Aussagen darüber, welche Marktteilnehmer zu den Gewinnern bzw. zu den Verlierern kartengestützter Zahlungssysteme zählen. In verschiedenen Simulationsläufen wird anschliessend der Fragestellung nachgegangen, nach welchen Strategien einzelne Marktteilnehmer handeln sollen, wenn das Ziel einer Gewinnsteigerung verfolgt wird.