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Deutschland in der italienischen Literatur seit dem Ende des 2. Weltkriegs

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Anna Griesheimer

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Italien hat sich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in vielerlei Hinsicht gewandelt. Wirtschaftswunder, Massentourismus oder die Migration von Gastarbeitern beispielsweise haben in den Beziehungen der beiden Länder auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zu grundlegenden Veränderungen geführt. Wie sich diese in der italienischen Literatur widerspiegeln und auf welche Art und Weise italienische Autoren während dieser Jahrzehnte Deutschland darstellen, ist Gegenstand der vorliegenden Studie.

Aus dem in ausführlichen Recherchen zusammengetragenen Material hat die Verfasserin für eine detaillierte Interpretation 18 Schlüsseltexte exemplarisch ausgewählt, darunter Werke von Carlo Levi, Curzio Malaparte und Gianni Celati. Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die Auseinandersetzung italienischer Autoren mit Deutschland und leistet durch die Verknüpfung genuin literaturwissenschaftlicher Fragestellungen mit imagologischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen einen neuartigen Beitrag zur Analyse der deutschitalienischen Beziehungen seit 1945.