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Johann Beer- Schriftsteller, Komponist und Hofbeamter- 1655-1700

Beiträge zum Internationalen Beer-Symposion in Weißenfels, Oktober 2000

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Ferdinand van Ingen and Hans-Gert Roloff

Aus dem Inhalt: Klaus Garber: Kulturelle Räume und präsentimentale Mentalität. Richard Alewyns Werk über Johann Beer und den Roman des 17. Jahrhunderts – Peter-Michael Hahn: Dynastische Legitimation und höfische Pracht - Strategie und Verhalten der Herzöge von Sachsen-Weißenfels – Mathias Tullner: Sächsische Herrschaften an Mittelelbe und unterer Saale in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und ihre Stellung in der Landesgeschichte Sachsen-Anhalts – Martin Bircher: Johann Beer am Hof des Wohlgeratenen – Maik Reichel: Das Herzogtum Sachsen-Weißenfels im 17. Jahrhundert – Guillaume van Gemert: Johann Beer und die geistliche Literatur. Beobachtungen zum Stellenwert des geistlichen Moments in den autobiographischen Aufzeichnungen und in einigen in der pikaresken Tradition stehenden Erzählwerken – Andreas Solbach: Unehrlichkeit: Spuren einer sozialhistorischen Kategorie in Texten Johann Beers – Dietz-Rüdiger Moser: Augustinisches Denken in Johann Beers «Bestia Civitatis» (1681) – Manfred Kremer: Die ambivalente Verwendung der Transgression in Beers satirischen Erzählstrategien – Lynne Tatlock: Musicus vexatus: Überlegungen zu Müßiggang und ‘Profession’ bei Johann Beer – Hellmut Thomke: Musikerfiguren und musikantisches Erzählen in Johann Beers Romanen – Eric Achermann: Zahl und Ohr. Musiktheorie und musikalisches Urteil bei Johann Beer – Torsten Fuchs: Überlegungen zur Quellensituation der Instrumentalkompositionen von Johann Beer - einem kritischen Musicus an der Saale – Rainer Bayreuther: Der Streit zwischen Beer und Vockerodt. Zur Physiognomie der Musikauffassung im Spannungsfeld von pietistischer Kunstkritik und antipietistischer Polemik – Michael Heinemann: Die Würde der Musik. Zur Auseinandersetzung zwischen Johann Beer und Wolfgang Caspar Printz – Peter Rusterholz: Scherz und Ernst bei Grimmelshausen und Johann Beer. Zur Typologie der Moralisation – Knut Kiesant: Das Reise-Motiv in den Romanen Johann Beers - «Das Narrenspital» und «Jucundi Jucundissimi Wunderliche Lebensbeschreibung» – James Hardin: Überlegungen zu englischen Übersetzungen deutscher Barockromane: Grimmelshausen und Beer – Rosmarie Zeller: Beers «Rittergeschichten», der Amadis und die Volksbücher. Zur Unterhaltungsliteratur des 17. Jahrhunderts – Stefan Trappen: Jugendtorheit, Brötchenarbeit, Heilsbemühung. Erzählmotivationen und ihre sozialgeschichtliche Fundierung beim niederen Roman von Beer, Dürer, Grimmelshausen, Reuter und Riemer – Andrea Wicke: Beer und die Bestseller: Historische und literaturtheoretische Überlegungen zu den Politischen Romanen – Barbara Becker-Cantarino: Johann Beers Weiber-Hächel und die Tradition der Ehe- und Frauensatire – Manfred Beetz: Johann Beers deutsche und lateinische Epigramme – Ulrich Breuer: Herz und Kleid. Melancholie der Kommunikation in Johann Beers Romandilogie – Franz M. Eybl: Unbeachtete Modelle für Beers Schreiben – Andreas Keller: «Confuse» oder «artige» Ordnung? Zum Spannungsverhältnis von forensischer Disposition und adressatenorientierter Dissimulation der oratorischen Kunst bei Johann Beer am Beispiel der Weiber-Hächel (1680) – Helga Meise: «Eodem haben mir ihr Durchl. befohlen das Diarium in Verse zu bringen ...» - Literarisches Verfahren und Selbstdarstellung in Johann Beers autobiographischen Aufzeichnungen – Dieter Breuer: Johann Beers einstürzende Theater – Irmgard Wirtz: Mausköpf, Fuchsschwänz und Bärenhäuter - Schimpfreden und Picarofiguren in Johann Beers Romanen – Klaus Petermayr: Johann Beers Beziehungen zu Lambach und Salzburg.