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Eros und Abendland

Geistesgeschichte der Beziehungsfunktion

Alfred Ribi

Der Eros, die Beziehungsfunktion, hat seine ursprüngliche umfassende Bedeutung heute weitgehend verloren. Während er in der Antike noch ein weltschaffender (kosmogener) Geist war, wurde Eros mit dem Aufstreben des Christentums fast nur noch auf Sexualität reduziert. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Faktoren dazu führen konnten und welche Wege zu einem ganzheitlichen Eros zurückführen. Das Buch arbeitet bereits vorhandene Ansätze in der Geistesgeschichte des Okzidents auf und zeigt, wie sie sich in unser modernes Bewusstsein integrieren lassen.
Aus dem Inhalt: Einführung ins Thema – Eros in der Antike – Einbruch des Christentums in die Welt der Antike – Umwandlung des antiken Eros im frühen Christentum – Der verwundete Heiler – Das Hohelied der Liebe – Eine alchemistische Paraphrase zum Hohelied – Die Göttin Natura – Die Kreuzzüge – De Amasio ad Amasiam: Abälard und Heloise – Die Tannhäuser-Sage – Fransceco Coloma: Hypnerotomachia Poliphili: Le Songe de Poliphile – Undine – Das Problem der schlafenden Venus der Chymischen Hochzeit – Nachträgliche Gedanken zum Thema Eros.