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Faszination Ostasien

Zur kulturellen Interaktion Europa-Japan-China- Aufsätze aus drei Jahrzehnten

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Ingrid Arnold-Schuster

Dieser Band enthält siebzehn Aufsätze, die neue Ansatzpunkte der kulturellen Interaktion und neues Material vorstellen. Die Aufsätze befassen sich unter anderem mit europäischen Vorurteilen gegenüber Japan und China, die manchmal nur mittelbar zum Vorschein kommen. Aber zumeist weisen diese Aufsätze auf die Aufgeschlossenheit jener europäischen Künstler und Künstlerinnen hin, die nach neuen Ausdrucksformen suchten und die Wirklichkeit aus ungewohnten Blickwinkeln darstellen wollten. Dieses Buch vermittelt dem Leser ein eindrückliches Bild von der Rezeption des «Fremden» seit dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts – als Vorbild, als Zerrbild und als Spiegelbild des eigenen «Ich».
Aus dem Inhalt: Klabund und die Sinologen – Eine belehrende Erzählung Wakizaka Gidōs - Möglichkeiten der Interpretation – Der neue Mensch - in chinesischem Gewand – Die ersten Wirkungen des japanischen Theaters in Deutschland – Die ‘chinesische’ Quelle des Weißen Fächers – Effects of Japanese Art on French und German Literature in the Nineteenth Century – Taoism and Der Zauberberg – Naturalism in Japan: Natsume Sōseki’s Michikusa – Reaction Versus Action: The Duel-Motif in Works of Brecht, Döblin and Shuji Terayama – Die drei Sprünge des Wang-lun – Einige Bemerkungen zum japanischen Kriminalroman – Die Schlangenfrau: Variationen eines chinesischen Motivs bei Herman Grimm und Gottfried Keller – Exotik als Chiffre: Zum Chinesen in Effi Briest – Uhren und Automaten: Medien und Spiegel kultureller Kontakte mit Ostasien – Konfuzianische Ethik als europäischer Bildungsgedanke – Goethe und der ‘chinesische Geschmack’: Zum Landschaftsgarten als Abbild der Welt – Der exotische Spiegel: Europäische Vorstellungen von den Menschen Chinas und Japans im 19. und frühen 20. Jahrhundert.