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Die Politik der Groß- und Regionalmächte im Südkaukasus und in Zentralasien

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Rauf Dschafarow

Der Südkaukasus und Zentralasien sind nach der Auflösung der Sowjetunion Gegenstand des politischen und wirtschaftlichen Interesses verschiedener Regional- und Großmächte. Zu den miteinander konkurrierenden Akteuren zählen Regional- und Großmächte wie die Türkei, der Iran, Russland, die USA, die Europäische Union und China. Die Staaten in dieser Region sind somit teils gänzlich, teils situationsbedingt zum Spielball der Groß- und Regionalmächte geworden, die das vorhandene ethnische, religiöse und soziale Konfliktpotential für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren. Aus diesem Grund sind Befürchtungen, dass sich die Verhältnisse in dieser Region jenen annähern könnten, die teilweise im Nahen und Mittleren Osten herrschen, nicht ganz von der Hand zu weisen. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, Triebkräfte der politisch-strategischen Entwicklungen in der Region im Lichte historisch bedingter Konstellationen darzustellen und die Potentiale einer dauerhaften Friedenssicherung in der Region im Lichte der Interessen der Groß- und Regionalmächte auszuloten.
Aus dem Inhalt: Der Südkaukasus und Zentralasien in der Geschichte und die Ausgangslage nach dem Zerfall der Sowjetunion – Die Interessenlage Russlands – Die Interessen der westlichen Großmächte (der USA und der EU) – Die Interessenlage der Türkei – Die Interessenlage des Irans – Chinas Interessenlage.