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Der Entwicklungsprozess der Bundeswehr zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Wandel im Spannungsfeld globaler, nationaler und bündnispolitischer Bestimmungsfaktoren

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Henrik Heidenkamp

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts vollzieht die Bundeswehr einen tief greifenden, fortlaufenden Entwicklungsprozess, der ihre Rolle als Instrument der deutschen Sicherheitspolitik ebenso wie konzeptionelle Grundlagen, operative Prinzipien, Organisationsstruktur und Ausrüstungslage erfasst. Dieser Wandel findet in einem Spannungsfeld statt, das sich aus den Widersprüchen zwischen den nationalen Vorbehalten der deutschen Sicherheitspolitik und dem globalen Anforderungsprofil bzw. der bündnispolitischen Einbindung der Bundeswehr sowie aus den gegenläufigen Entwicklungen und widerstreitenden Vorgaben im nationalen Kontext der deutschen Sicherheitspolitik ergibt. Die Studie untersucht, wie die einzelnen Elemente dieses Spannungsfelds auf den Entwicklungsprozess einwirken.
Aus dem Inhalt: Der Übergang zu einer multipolaren Weltordnung – Die Kontinuität und Veränderung des globalen Kriegsgeschehens – Der Wandel der Operationsparameter in der Aufstandsbekämpfung – Die normativen Grundlagen der deutschen Sicherheitspolitik – Die Strategiefähigkeit der politischen Entscheidungsträger – Die deutschen Verteidigungsausgaben – Die Erweiterung des Einsatzspektrums von EU und NATO – Die Fähigkeitsentwicklung in EU und NATO – Das Verhältnis von EU und NATO.