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Gesundheit von Migranten

Edited By Ulrich Thamer and Michael Wüstenbecker

Neben «Bevölkerungsschrumpfung» und «demografischer Alterung» ist die «Internationalisierung der Bevölkerung» ein weiterer Megatrend, der den demografischen Wandel ausmacht. Ein Trend, der hierzulande – zumindest in den zurückliegenden Jahren – bemerkenswert wenig Beachtung gefunden hat. Vor allem die Zahl älterer Menschen mit Migrationshintergrund wächst dynamisch. Damit steigt deren quantitative Bedeutung im medizinischen Versorgungsgeschehen an. Interkulturelle Kompetenzen werden zur wichtigen Schlüsselgröße, um Patienten aus unterschiedlichen Herkunftsländern gleichermaßen gut versorgen zu können. Die Beiträge dieses Sammelbandes stellen gesundheits- bzw. versorgungsbezogene Implikationen einer sich internationalisierenden Gesellschaft aus verschiedenen Perspektiven dar. Neben zahlreichen Ärzten kommen u. a. Gesundheitswissenschaftler, Ökonomen und Soziologen zu Wort.
Ulrich Thamer, geboren 1944, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie; 25 Jahre niedergelassen in Gelsenkirchen; seit 2001 Vorstandsvorsitzender der KV Westfalen-Lippe.
Michael Wüstenbecker, geboren 1964, Volkswirt; lehrt Sozialpolitik und Sozialwirtschaft an der Katholischen Fachhochschule Mainz; bis August 2010 Stabsbereichsleiter Politik der KV Westfalen-Lippe.