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Das Konzept der Neutralität im politischen Liberalismus

Potentiale einer umstrittenen Idee- Mit einem Vorwort von Christian Schwaabe

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Christian Wöhst

Neutralität gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften des liberalen Verfassungsstaates und des politischen Selbstverständnisses moderner Gesellschaften. In der Vielfalt der Weltsichten wird die Politik freigehalten von den letzten Fragen des guten Lebens und beschränkt sich auf das gerechte Zusammensein freier Individuen. Die Neutralität des Staates, so scheint es, ist die politische Antwort auf die Unvereinbarkeiten der Moderne. Umso mehr verwundert es, dass sowohl in der politischen Philosophie als auch in unseren alltagspolitischen Debatten wenig Einigkeit über die Vorzüge liberaler Neutralität herrscht. Dieses Buch stellt sich daher die Aufgabe, den umstrittenen Begriff der Neutralität als zentrales Konzept des politischen Liberalismus kritisch zu betrachten und sich Klarheit über ihren Wert zu verschaffen. Dabei muss gefragt werden, worin die Potentiale liberaler Neutralität liegen und in welcher Form sich diese Potentiale am besten ausschöpfen lassen.
Inhalt: Herleitungen und konzeptionelle Grundlagen liberaler Neutralität – Politisch konstruierte Neutralität – Moralisch fundierte Neutralität – Pragmatisch verordnete Neutralität – Problematisierung liberaler Neutralität in verschiedenen Spannungsfeldern – Die Potentiale liberaler Neutralität.