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Arbeitnehmereinsatz im Ausland

Das auf doppelte Arbeitsverhältnisse anwendbare Recht am Beispiel der Vertragsgestaltung eines internationalen Konzerns

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Angela Nunes Fernandes Gil Wolf

In Zeiten der Globalisierung der Wirtschaft sind doppelte Vertragskonstellationen (ruhendes Arbeitsverhältnis im Herkunftsstaat und Lokalarbeitsverhältnis im Einsatzstaat) eine übliche Form der Vertragsgestaltung bei Arbeitnehmereinsätzen im Ausland innerhalb internationaler Konzerne. Diese Arbeit setzt sich mit der Problematik des auf solche komplexen arbeitsvertraglichen Konstellationen anzuwendenden Rechts unter Berücksichtigung der Kollisionsnormen der Rom I-Verordnung auseinander. Die Untersuchung erfolgt anhand von Beispielen von Arbeitnehmereinsätzen im Ausland eines internationalen Konzernes und geht auf die Konsequenzen der kollisionsrechtlichen Anknüpfung für die betriebliche Praxis ein.
Inhalt: Das auf doppelte Arbeitsverhältnisse anwendbare Recht – Die kollisionsrechtliche Anknüpfung von Arbeitsverhältnissen nach den Normen der Rom I-Verordnung – Anwendbares Recht auf den Rumpfarbeitsvertrag – Anwendbares Recht auf den Lokalarbeitsvertrag – Anwendbares Recht auf die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und auf den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld – Anwendbares Recht auf Rumpf- und Lokalarbeitsvertrag nach der vereinbarten Auslandseinsatzdauer.