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Satz und Urteil

Sprachphilosophische Untersuchungen über das Verhältnis von Grammatik und Logik in der Deutschen Grammatik von Karl Ferdinand Becker (1775 - 1849)

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Rudi Ott

Im Zentrum der Sprachtheorie K.F. Beckers steht der geisteswissenschaftliche Begriff des Organismus. Integration und Individuali- sierung des Organismus sind die Prinzipien, aus denen Becker Struktur und Prozess der Sprache interpretiert. Seine transzendentale Fragestellung, die in der Tradition der Allgemeinen Grammatik beim Bedeutungscharakter ansetzt, ist auf das Verhältnis von Sprechen und Denken in der Syntax (und Wortbildung) abgestellt. Die Arbeit will die Philosophischen Prinzipien von Beckers Syntaxtheorie (Aristoteles Leibniz, Schelling, Trendelenburg) erläutern und das Verhältnis von Grammatik und Logik untersuchen.
Aus dem Inhalt: Theorie der Sprache im Vorfeld des Ansatzes von K.F. Becker (Organismusbegriff; J. Harris; J.W. Meiner; K.L. Reinhold; J.W. Fichte) - Sprache und Logik in der aristotelischen Philosophie - Das philosophische Fundament von Satz und Urteil in der Grammatik Beckers.