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Grenzgänger und Räume der Grenze

Raumkonstruktionen in der Großregion SaarLorLux

Series:

Christian Wille

Die Arbeit erhielt den zweiten Platz beim Prix de la meilleure thèse de l’Université de Luxembourg 2012.
Über 200.000 Menschen pendeln in der Großregion SaarLorLux über eine nationale Grenze an ihren Arbeitsplatz. Sie sind Gegenstand dieser Studie, die das Grenzgängerwesen erstmalig kulturwissenschaftlich untersucht. Im Zentrum stehen subjektzentrierte Raumkonstruktionen in transnationalen Bezügen, die über ein interdisziplinäres Modell erschlossen werden. Es basiert auf sozialgeographischen und kultursoziologischen Ansätzen und wird mit unterschiedlichen Erhebungstechniken umgesetzt. Die Untersuchungsergebnisse decken die Bedingungen und Merkmale von Räumen der Grenze im Vierländereck auf. Damit dokumentiert der Autor eine kaum erforschte Mobilitätsform und legt ein innovatives Werkzeug zur empirischen Rückbindung postmoderner Denkfiguren vor.

«Leser die sich für das Thema der Grenzgänger interessieren, werden in diesem Buch eine Vielzahl von Denkanstößen und Erklärungen finden.» (Gregor Schnuer, forum - für Politik, Gesellschaft und Kultur in Luxemburg)
«Il demeure, sans le moindre doute, que cette vision d'ensemble fait date pour la compréhension des relations socio-économique en Europe et de la place des citoyens dans des processus socio-spatiaux de construction de nouvelles territorialités et de nouvelles identifications.» (Phillipe Hamman - Revue des Sciences Sociales)
«‘Grenzgänger und Räume der Grenze’ is an outstanding example of a theoretically ambitious study that provides highly interesting material from original survey and inquiries, and which could serve as an exceptional basis for further studies on ‘daily’ or ‘common’ crossings in European borderlands.» (Bernhard Köppen, Articulo - Journal of Urban Research 01/2013)
«Es [handelt] sich um eine gelungene, theoretisch gerahmte, empirisch sehr solide gearbeitete Studie, die für die allgemeine Mobilitätsforschung relevant ist und Aufschlüsse darüber gibt, bis zu welchem Ausmass sich in Europa grenzüberschreitende Selbstverständnisse entwickeln konnten.» (Clemens Zimmermann, Das Historisch-Politische Buch 61, 2013/6)
«Those, who are interested in cross-border economic conditions and social processes, especially migration, will find it a book of excellent quality.» (Tamás Egedy, Yearbook of the European Institute of Cross-Border Studies, 2014)