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Gegen den Strom

Naturwahrnehmung und Naturbewältigung im Zivilisationsprozeß am Beispiel des Wiener Donauraumes

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Peter Hörz

Gegen den Strom versucht an einem konkreten Beispiel die Aufarbeitung der Kulturgeschichte der Natur, will die Wechselwirkungen zwischen Natur und Kultur aufzeigen und die kulturellen Zusammenhänge, welche hinter der gegenwärtigen ökologischen Krise stehen, analysieren. Die facettenreiche Geschichte des Wiener Donauraumes, zwischen Hochwasserkatastrophe und 'schöner blauer Donau', Regulierungsprojekten und Lustfahrten dient als Folie für ein von Norbert Elias inspiriertes sozio- und psychogenetisches Argumentationsmuster. Zentrale Erkenntnis: Unsere blinde Liebe zur Natur trübt den Blick auf die ökologischen Probleme und steht deren Lösung im Weg.
Aus dem Inhalt: Der Wiener Donauraum - Gegen den Strom - die Donauregulierungen im historischen Prozeß - Am Strom - der Donaubereich als Freizeitraum und Rückzugsgebiet für Randgruppen und Subkulturen - Mit dem Strom? Perspektiven des Donauraumes - Natur und Kultur.