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«Philosophie de la Misère» oder «Misère de la Philosophie»?

Die Marxsche Polemik im Kampf um die Führung der internationalen Arbeiterbewegung als Beginn der weltpolitischen Durchsetzung des etatistischen Sozialismus

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Johannes Hilmer

In einem systematischen Textvergleich geht dieses Buch der Frage nach, wie der 1847 noch relativ unbekannte Karl Marx in und mit der Misère de la Philosophie versucht, sich an die Spitze der internationalen sozialistischen Bewegung zu stellen. Ohne auf die theoretischen Ausführungen seines politischen Kontrahenten Pierre-Joseph Proudhon in dessen Philosophie de la Misère näher einzugehen, versucht Marx mit allen Mitteln, Proudhon lächerlich zu machen, ihm widersprüchliche Aussagen zu unterstellen und sogar Zitate zu fälschen. Marx denunziert Proudhons politisches Konzept eines allmählichen Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus als kleinbürgerlich und erklärt sich selbst zum Cheftheoretiker des Proletariats, dem er die Aufgabe zuweist, im Klassenkampf gegen die Bourgeoisie den Kapitalismus abzuschaffen.
Aus dem Inhalt: Der Sozialismusbegriff in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Der Bund der Gerechten und seine Umwandlung in den Bund der Kommunisten - Die philosophischen Grundlagen des Proudhonschen Marxschen Denkens bis 1846 - Marx' Position zu Proudhons Philosophie de la Misère.