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Staat, Pfadabhängigkeit, Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Politik im Transformationsprozeß

Politische Ökonomie der Weltmarktöffnung der VR China 1978-1995

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Shiwei Shi and Horst Hartmann

Der Verfasser untersucht die Frage, inwieweit die Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Politik die Ergebnisse der Wirtschaftsreform beeinflussen. Methodisch durch die Verknüpfung zwischen dem staatszentrierten Ansatz und der institutionellen Theorie, empirisch durch eine Chronik der Öffnungspolitik und der Reform des Außenwirtschaftssystems wird die überragende Bedeutung der institutionellen Struktur der Organisation des Staates für den Transformationspfad herausgestellt. Der Transformationsprozeß wird demnach als komplexe Evolution begriffen. Der Untergang der Planwirtschaft in der VR China führt nicht zu einer vollständigen Liberalisierung, sondern zu einer Symbiose zwischen dem politischen Interventionismus und einer unternehmerischen, marktwirtschaftlichen Mischform.
Aus dem Inhalt: Ordnungspolitischer Wandlungsprozeß als Problematik an den Schnittstellen zwischen Ökonomie und Politik - Die institutionelle Struktur des chinesischen Staates: Spannungen zwischen Hierarchie und Fragmentierung sowie ihre Bedeutung für den Pfad der Reform und Öffnung - Transformation als institutioneller Wandel am Beispiel der Weltmarktöffnung und der Reform des Außenwirtschaftssystems (1979-1995).