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Verlustberücksichtigung im nationalen und internationalen Konzern

Ein Konzeptionsvorschlag zur Besteuerung von Unternehmensgruppen

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Heribert Komarek

Der weiterhin zunehmenden Konzernverflechtung und Internationalisierung der Unternehmen steht in Deutschland steuerlich das Konzept der Organschaft gegenüber. Die Organschaft basiert jedoch auf antiquierten Vorstellungen von Unternehmen, ist hinsichtlich des Ergebnisses in der Handhabung zu kompliziert und beschränkt sich auf nationale Sachverhalte. Der Zwang zum Abschluß von Gewinnabführungsverträgen erklärt sich in erster Linie aus ihrer Historie. Bei der Verfolgung der Einheitskonzeption zur Besteuerung von Konzernen zeigen sich steuersystematische Mängel, die sich nicht zuletzt in zivilrechtlichen Folgeproblemen niederschlagen. Der Autor entwickelt den denkbar einfachen Vorschlag, eine Verlustberücksichtigung auf Ebene der Einzelgesellschaften der Unternehmensgruppe durch eine erfolgswirksame Verlustübernahme zu ermöglichen. Es erfolgt eine stimmige Übertragung dieser Konzeption auf den transnationalen Kontext.
Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung der Organschaftsbesteuerung - Steuerliche Behandlung von Konzernen vor dem Hintegrund der zivilrechtlichen Rahmenbedingungen - Organisationsstrukturen von Konzernen - Probleme der Besteuerung von Konzernen nach geltendem Recht der Organschaft - Anforderung an eine rechtssystematische und transnationale Konzernbesteuerung - Konzernbesteuerung in Frankreich und den USA - Alternative Konzernbesteuerungskonzeptionen - Verlustberücksichtigung im Konzern bei Nichtbestehen einer Organschaft - Konzept der erfolgswirksamen Verlustübernahme in der Unternehmensgruppe.