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Insiderhandel am deutschen Aktienmarkt

Eine empirische Untersuchung von Existenz und Erkennbarkeit

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Heiko Seeger

Die empirische Relevanz von Insiderhandel stellt ein vieldiskutiertes und stark umstrittenes Thema dar. Trotz der gesetzlichen Verankerung eines Insiderhandelsverbotes gibt es für den deutschen Aktienmarkt kaum aussagekräftige empirische Ergebnisse zu dieser Fragestellung. Diese auch theoretisch bedeutsame Problematik greift der Verfasser mit Hilfe der Methodik der Ereignisstudie auf. Nach Darlegung der theoretischen Grundlagen zum Insiderhandel und zum Konzept der Informationseffizienz wird ein Ansatz zur empirischen Analyse der Insiderhandelstätigkeit entwickelt. Ausgehend von börsenkursrelevanten, aber ex-ante unerwarteten Ereignissen wird eine Kurs- und Umsatzanalyse im Zeitraum vor der Veröffentlichung durchgeführt, um Insiderhandel durch Überrenditen sichtbar zu machen. Die Analyse offenbart für die untersuchten Ereignisse Gewinn- und Dividendenankündigungen bei differenzierten Teilergebnissen deutliche Hinweise auf Insiderhandel.
Aus dem Inhalt: Juristische und ökonomische Theorien des Insiderhandels – Informationseffizienz von Kapitalmärkten – Analyse empirischer Studien auf Aktienmärkten – Auswahl von Informationsarten und Ereignissen – Generierung von Ex-ante-Markterwartungen – Methodisch-statistische Parameter der Ereignisstudie – Ergebnisse der Rendite- und Umsatzanalyse – Erkennbarkeit und Identifizierbarkeit von Insiderhandel – Implikationen der Ergebnisse.