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Die Verarbeitung sprachlich-emotionaler Information bei Patienten mit erworbener Hirnschädigung

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Manuela Schwarz

Patienten mit erworbener Hirnschädigung weisen in der alltäglichen Kommunikation häufig Probleme auf, wenn Emotionen vermittelt werden sollen. Diese betreffen nicht nur die produktive, sondern auch die rezeptive Seite der emotionalen Kommunikation. Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern sprachlich-emotionale und nicht-emotionale Informationen auf Wort-, Satz- und Textebene sowie emotionale Prosodie und emotionaler Gesichtsausdruck von diesen Patienten verarbeitet werden. Dabei wird insbesondere auf eine eventuelle Valenzspezifität der beiden Großhirnhemisphären bei der Verarbeitung emotionaler Information eingegangen. Auf den verschiedenen Analyseebenen werden emotionale Aspekte und Aspekte der Sprachverarbeitung verglichen und auftretende Leistungsdissoziationen auf der Grundlage neuroanatomischer und neuropsychologischer Daten diskutiert.
Aus dem Inhalt: Besteht bei Patienten mit erworbener Hirnschädigung eine Dissoziation bei der Verarbeitung emotionaler und nicht-emotionaler Information? - Gibt es Hinweise auf eine Valenzspezifität der Großhirnhemisphären bei der Verarbeitung positiv- und negativ-emotionaler Information? Können durch neuropsychologische Untersuchungen Rückschlüsse gezogen werden auf die Organisation und die Aktivierung von Bedeutung im mentalen Lexikon?