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Pragmatische Schriftlichkeit in englischen arthurischen Romanzen

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Bianca van Melis-Spielkamp and Universität Münster

Schriftlichkeit hat in der mittelenglischen literarisch-fiktionalen Erzählliteratur des Arthurstoffkreises einen festen Platz. Sie spielt in den unterschiedlichsten Handlungs- und Interaktionskontexten eine Rolle. Die Studie fragt nach den Formen und Funktionen der Darstellung des Umgangs mit pragmatischer Schriftlichkeit in der fiktiven Welt der arthurischen ritterlich-höfischen Gesellschaft. Es wird gezeigt, daß in den Texten im Rahmen des fiktionalen Geschehens eine Auseinandersetzung mit dem außerliterarischen Prozeß der Verschriftlichung weiter Teile der alltäglichen Lebenspraxis im Hoch- und Spätmittelalter erfolgt. Über ihre Bedeutung als literarisch-sprachliche Beiträge zur Diskussion um die zunehmende Bedeutung der Schriftlichkeit hinaus werden spezifisch literarische Funktionen des Umgangs mit Schriftlichkeit in den mittelenglischen arthurischen Romanzen aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Schriftlichkeit im Mittelalter - Schriftlichkeit in englischen arthurischen Romanzen - Pragmatische Schriftlichkeit: Briefe, Inschriften, Historiographie, Urkunden - Buchlektüre der fiktiven Figuren - Metakommunikative Aussagen zur Schriftlichkeit in arthurischen Romanzen.