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Instrumentarium zur Planung und Umsetzung von Zulieferer-Hersteller-Netzwerken

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Lars Gierke

Aufgrund der Entwicklung vom Verkäufer- zum Käufermarkt in den letzten Jahren gewinnt insbesondere die Kundenorientierung als strategisches Ziel an Bedeutung. Dies macht die unternehmensübergreifende Betrachtung aller Herstellungsprozesse vom Sublieferanten über den Lieferanten bis zum Hersteller des Endkundenproduktes notwendig. Duch die konsequente Einnahme dieser Netzwerkperspektive in der Arbeit konnten eine Vielzahl neuer Erkenntnisse für Zulieferer-Hersteller-Netzwerke gewonnen werden. Die Untersuchung von 16 Zulieferer- und Herstellerunternehmen aus der Automobilindustrie bezüglich ihrer betrieblichen und unternehmensübergreifenden Verbesserungssysteme ergab bereits ein häufiges Fehlen elementarer Bausteine von internen Verbesserungssystemen. Ursache für die festgestellte offensichtliche Blindheit gegenüber dem Untersuchungsumfang Zulieferer-Hersteller-Netzwerke in der betrieblichen Praxis und der Forschung ist das vorherrschende «Unternehmens-» oder noch schlimmer «Funktionsbereichs- Paradigma». Daher musste im Rahmen der Arbeit zuerst ein Gesamtkonzept zur Gestaltung von Zulieferer-Hersteller-Netzwerken entwickelt werden mit Aussagen zum Ziel-, Kultur- und Managementsystem. Darauf aufbauend erfolgte dann die Ableitung eines pragmatischen Instrumentariums zu Planung und Umsetzung von Verbesserungen in Zulieferer-Hersteller-Netzwerken.
Aus dem Inhalt: Analyse der Verbesserungsaktivitäten von Zuliefer- und Herstellerunternehmen in der betrieblichen Praxis – Analyse der betrieblichen Schwachstellen und der wissenschaftlichen Gestaltungsansätze zur Verbesserung von Zulieferer- und Hersteller-Netzwerken – Gesamtkonzept zur Verbesserung von Zulieferer-Hersteller-Netzwerken – Verfeinerung des Planungs- und Umsetzungsinstrumentariums zur ganzheitlichen Prozeßverbesserung.