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Theorie und Praxis der Freiheitsentziehungen nach Strafverfahrens- und Polizeirecht – im Lichte des Habeas-Corpus-Artikels des Grundgesetzes, Art. 104 GG

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Iris Hartlaub

Die ausführliche, auch das Verfahren miteinbeziehende Regelung staatlicher Machtbefugnisse bei Freiheitsentziehungen ist ein rechtsstaatliches Anliegen mit langer Geschichte. Die Bedeutung und Ausgestaltung des Habeas-Corpus-Artikels des Grundgesetzes, Art. 104 GG, ist Gegenstand dieser Arbeit, wobei sich der Schwerpunkt der Untersuchung auf Freiheitsentziehungen im Bereich des allgemeinen Polizeirechts bezieht. Neben der Erörterung der in Art. 104 GG normierten verfassungsrechtlichen Voraussetzungen und Gewährleistungen wird im Rahmen einer bundesweiten empirischen Erhebung ein Einblick in die polizeiliche und amtsgerichtliche Praxis bei Freiheitsentziehungen gegeben. Darüber hinaus werden die zulässige Höchstdauer der Freiheitsentziehungen im repressiven und präventiven Bereich sowie die Durchführung des Polizeigewahrsams einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Mit der Darstellung und einer kritischen Würdigung des bestehenden Rechtsschutzsystems bei Freiheitsentziehungen schließt die Arbeit.
Aus dem Inhalt: Historische Einleitung zur Entstehungsgeschichte des Habeas-Corpus-Artikels – Bundesweite empirische Erhebung – Rechtsgarantien bei Freiheitsentziehungen gem. Art. 104 GG – Die Modalitäten der Freiheitsentziehung im einzelnen: Zulässige Höchstdauer / Durchführung des Polizeigewahrsams – Das Rechtsschutzsystem.