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Totius Libertatis Patrona

Die Kommune Mailand in Reich und Region während der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts

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Raimund Hermes

Die Arbeit untersucht die politische Geschichte der Kommune Mailand im Zeitalter Kaiser Friedrichs II. Dabei stehen die Außenbeziehungen der damals größten und mächtigsten oberitalienischen Stadtkommune im Vordergrund. Mailands Verhältnis zu den beiden Universalmächten Papst- und Kaisertum im Zusammenhang der Auseinandersetzung der Kommunen mit dem staufischen Haus wird in seiner Entwicklung ebenso detailgenau analysiert wie die Rolle der Stadt inmitten des regionalen Mächtegeflechts Oberitaliens. Dabei werden die Wechselwirkungen beider Politikfelder in ihren Konsequenzen für die Stadtgeschichte Mailands stets im Auge behalten. In einem dritten Schritt geht die Arbeit den Interdependenzen zwischen den Außenbeziehungen und der inneren Entwicklung der Stadt im Vorfeld der Signoria nach.
Aus dem Inhalt: Mailand und das Reich vom Tod Heinrichs VI. bis zur Erneuerung der Lega Lombarda - Mailand, Lombardenbund, Kaiser- und Papsttum von S. Zenone bis Cortenuova - Die Beziehungen Mailands zu Kaiser und Kurie nach Cortenuova - Möglichkeiten und Grenzen Mailänder Politik in Oberitalien während der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts: Piemont, Lombardei, Mark Treviso und Romagna - Kommune und Kirche in Mailand - Geteilte Stadtgemeinde und einige Außenpolitik. Ein Widerspruch? Bemerkungen zu den politischen und sozialen Dichotomien innerhalb Mailands im Zeitalter Friedrichs II.