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Die nicht-navigatorische Nutzung internationaler Süßwasserressourcen im Umweltvölkerrecht

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Markus Reimann

Die Untersuchung behandelt die materiell-rechtlichen Fragen der nicht-navigatorischen Nutzung grenzüberschreitender Süßwasserressourcen. Vor dem Hintergrund neuerer internationaler Wassernutzungsvereinbarungen wie der wasserrechtlichen VN-Konvention von 1997 werden die bestehenden Normen des internationalen Wasserrechts erörtert. Daneben nimmt die Darstellung neuer Entwicklungen im Umweltvölkerrecht und deren Auswirkungen auf das Wasserrecht breiten Raum ein. Zu den diskutierten Ansätzen zählen neben den einschlägigen Drittgenerationsrechten das durch die UNCED-Konferenz 1992 in den Fokus des umweltvölkerrechtlichen Interesses gerückte Konzept des Sustainable Development und die Theorie vom Umweltschutz als Staatengemeinschaftsinteresse. Besonders das Konzept des Sustainable Development ist dazu geeignet, die weitere Entwicklung des internationalen Wasserrechts zu beeinflussen.
Der Autor: Markus Reimann, geboren 1970, studierte von 1990 bis 1995 Rechtswissenschaft an der Universität Mannheim. Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Handelsrecht, danach von 1996 bis 1998 am Institut für Binnenschiffahrtsrecht der Universität Mannheim tätig. Seit 1998 ist er Rechtsreferendar am Landgericht Mannheim; Promotion 1999.