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Kapitalmarkteffizienz aus der Perspektive evolutorischer Ökonomik

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Joachim Coche

Empirisch beobachtbare Preise und Mengen an Kapitalmärkten können häufig von neoklassischen Modellen nicht oder nur unzureichend erklärt werden. Als Alternative zum neoklassischen Konzept der rationalen Erwartungen wird ein evolutorisches Kapitalmarktmodell vorgestellt. Die Modellierung des Verhaltens von Marktteilnehmern erfolgt als ein dynamischer, irreversibler Prozeß, dessen wesentliches Element die Neuerung ist. Marktteilnehmer führen durch Innovations- und Imitationsaktivitäten neue Verhaltensweisen in ihre Erwartungsbildung und Allokationsentscheidung ein. Zielsetzung ist die Untersuchung der Frage, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen sich eine effiziente Preisbildung als eine Implikation des entworfenen evolutorischen Modells ergibt. Darüber hinaus wird das Modell zur Abbildung des amerikanischen Kapitalmarktes eingesetzt. Es wird gezeigt, wie der entworfene evolutorische Ansatz zur Prognose der Veränderungen von Anleihepreisen eingesetzt werden kann.
Aus dem Inhalt: Darstellung und Kritik neoklassischer Ansätze - Entwicklung eines evolutorischen Kapitalmarktmodells - Untersuchung von Kapitalmarkteffizienz - Das entwickelte Modell ist in der Lage, den amerikanischen Rentenmarkt zu prognostizieren.