Show Less
Restricted access

Produktive Rezeption von William Shakespeares «The Tempest» in englischsprachiger Erzählliteratur

Series:

Anja Müller

William Shakespeares andauernder kultureller Einfluß zeigt sich nicht zuletzt in den von ihm inspirierten fiktionalen Aus- und Umdeutungen. Im Fall von The Tempest, seinem wahrscheinlich letzten eigenständigen Stück, sind in englischer Sprache die vielfältigsten Erzählungen entstanden, die seine Worte aufgreifen und für ihre Zwecke umgestalten. In der Arbeit werden diese «produktiven Rezeptionen» nach Themengebieten geordnet vorgestellt und hinsichtlich ihres Bezugs zum Original untersucht. Verstärktes Interesse finden der Kontrast zwischen Fiktion und Wirklichkeit, der Konflikt zwischen verschiedenen Kulturformen sowie die Beziehungen der Figuren zueinander. Dabei lassen sich deutliche Wertverschiebungen im Verständnis der Charaktere sowie Verlagerungen der Interessenschwerpunkte beobachten.
Aus dem Inhalt: Fiktion und Wirklichkeit – Theater – Mythen – Konflikt zwischen Zivilisation und Natur – The Tempest in (post)kolonialer Erzählliteratur – Rassenproblematik – Varianten der Figurenkonstellationen.