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Form und Funktion des Passivs in deutschen und englischen Romanen und ihren Übersetzungen

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Antje Oldenburg

In dieser Arbeit wird das Passiv in deutschen und englischen Romanen unter kontrastiven und übersetzungswissenschaftlichen Gesichtspunkten untersucht. Für die quantitative und qualitative Analyse des Korpus wird ein erweiterter Passivbegriff entwickelt, der mit dem Vorgangspassiv, dem Zustandspassiv und den Passivparaphrasen drei Passivtypen umfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass das Passiv in beiden Sprachen ein multifunktionales Mittel ist, dessen Verwendung in epischen Texten von der literarischen Darbietungsform beeinflusst wird. Neben der detaillierten Analyse der Textfunktionen werden die potentiellen Übersetzungsäquivalente der verschiedenen Passivtypen ermittelt und die Faktoren und Bedingungen untersucht, die die Wahl aktueller Entsprechungen determinieren.
Aus dem Inhalt: Kontrastive Linguistik und Übersetzungswissenschaft – Syntaktische, semantische und funktionale Eigenschaften des Passivs im Deutschen und Englischen – Form, Frequenz und Funktion des Passivs in Romanen – Übersetzungsäquivalente.