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Qualitätssicherung in der stationären ärztlichen Versorgung in Berlin

Eine Bestandsaufnahme der bisher durchgeführten Maßnahmen

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Antje Haase

Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Qualitätssicherung an ausgewählten Berliner Krankenhäusern. Die Bestandsaufnahme beruht auf der Erhebung qualitativer problemzentrierter Interviews mit Vertretern aus Krankenhäusern und allen Bereichen der Gesundheitsversorgung in Berlin. Ausgangspunkt der Untersuchung sind die Begriffe Qualität, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Erörterung der rechtlichen Grundlagen für die Qualitätssicherung im Rahmen des Sozialgesetzbuches V und der Bundespflegesatzverordnung. Ausgehend von den durchgeführten Interviews untersucht die Autorin Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung der gesetzlich vorgesehenen Qualitätssicherungsmaßnahmen, den Stand der vertraglichen Umsetzung, die Bedeutung von Wirtschaftlichkeitsüberlegungen und die Beteiligung der Selbstverwaltungsorgane im Gesundheitswesen. Schließlich gibt die Autorin einen Ausblick auf Entwicklungsmöglichkeiten der Qualitätssicherung in der stationären ärztlichen Versorgung in Berlin.
Aus dem Inhalt: Theoretische Überlegungen in Literatur und Forschung zum Begriff der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements – Unterteilung in Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität – Formen der Qualitätssicherung in der stationären Versorgung: Zertifizierung, Qualitätszirkelgruppen, Erfassung der Patientenzufriedenheit – Qualitätssicherung und -überprüfung aufgrund der gesetzlichen Vorschriften des Gesundheitsreformgesetzes und des Gesundheitsstrukturgesetzes – Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit – Novellierung der Bundespflegesatzverordnung von 1995 mit der Einführung von Sonderentgelten und Fallpauschalen – Finanzierung der stationären Qualitätssicherungsmaßnahmen.