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Zulässigkeit einer supranationalen Fußball-Europaliga nach den Bestimmungen des europäischen Wettbewerbsrechts

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Christian Hellenthal

Der Stellenwert des europäischen Fußball in der Unterhaltungsindustrie hat im Laufe der letzten Jahre erheblich zugenommen. Der daraus resultierende Einfluss der Medien ist vereinzelt so groß, dass das Fernsehen mit all seinen Facetten die weitere Richtung diktiert. Im Mittelpunkt des Interesses der Medien stehen die europäischen Spitzenvereine, da ihre Begegnungen höchste Einschaltquoten versprechen. Das Ziel der Medien und damit in der Regel auch der Spitzenvereine ist ein Wettbewerbsmodus, der eine bestmögliche, professionelle Vermarktung zulässt. Aus diesem Grund stellt man insoweit das duale Wettbewerbssystem – bestehend aus den nationalen Lizenzligen und den europäischen Pokalwettbewerben – zunehmend in Frage: es wird die Einführung einer Fußball-Europaliga proklamiert. Diese Abhandlung soll Aufschluss darüber geben, ob der Realisierung eines solchen Projektes EU-wettbewerbsrechtliche Bedenken entgegenstehen.
Aus dem Inhalt: Fußball-Europaliga – Sportrecht – Europäisches Wettbewerbsrecht – Verbandsrecht – Deutscher Fußball-Bund – Europäische Fußball-Union – Interessengemeinschaft G 14 – Faktische Monopolstellung von Sportverbänden – Verbandssanktionen – Monopolistisch-hierarchische Struktur des Fußball-Verbandswesens – Duales Wettbewerbssystem – Rundfunkübertragungsrechte.