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Die Reform des neuseeländischen Wahlsystems

Ursachen, Prozeß, Auswirkungen

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Carolin Brummet

Die Bürgerinnen und Bürger Neuseelands entschieden sich im Jahr 1993, das Wahlsystem vom bisherigen Majoritätsmodus zu einem Proportionalverfahren nach bundesdeutschem Vorbild zu ändern. Bisher wurde der Export des bundesrepublikanischen Wahlsystems in ein Land mit Mehrheitswahltradition in Deutschland kaum wahrgenommen. Dieses Buch füllt nun erstmals diese Lücke. Mit Hilfe verschiedener politikwissenschaftlicher Modelle – von den Koalitions- und Parteitheorien bis zu den Typologien von Regierungen und demokratischen Regimen – werden Vorgeschichte und Konsequenzen der neuseeländischen Reform analysiert. Die Auswertung auch schwer zugänglicher Materialien weist die Arbeit darüber hinaus als vorzügliche Fundstelle für die Strukturen und Prozesse der jüngsten neuseeländischen Innenpolitik aus.
Aus dem Inhalt: Der Analyserahmen: Majoritäts- vs. Konsensmodell – Die Ursachen der Wahlreform – Der Prozeß der Wahlreform – Mixed Member Proportional (MMP) als Thema der politischen Agenda – Die bevorstehende Einführung von MMP als Motor einer dynamischen Entwicklung. Zur Transitionsphase 1993 bis 1996 – Die Situation nach der ersten MMP-Wahl. Ist-Analyse und Perspektiven nach 1996 – Neuseeland nach der Änderung des konstitutionellen Designs – Ausblick.