Show Less
Restricted access

Kapitalmarktmodelle

Lineare und nichtlineare Modellkonzepte und Methoden in der Kapitalmarkttheorie

Series:

Stefan Wilhelm

Ein Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Entwicklungslinien von quantitativen Methoden und Modellen in der Kapitalmarkttheorie und der Praxis der Investmentanalyse zu geben. Ausgehend von den bekannten klassischen Kapitalmarktmodellen werden neuere nichtlineare und dynamische Konzepte präsentiert. Bereits sehr einfache nichtlineare dynamische Modelle zeigen in ihrer zeitlichen Entwicklung Bewegungsmuster, die als typisch für Preisentwicklungen von Assets an Kapitalmärkten angesehen werden können. Zahlreiche neuere Modelle zur Beschreibung von Aktienkursentwicklungen beinhalten ein Potenzial zu einem dynamischen Verhalten, das einerseits stabil und periodisch, andererseits aber auch irregulär und sprunghaft sein kann. Den Voraussetzungen für diese Phänomene, ihren Ausprägungen und den Konsequenzen für die Kapitalmarkttheorie und Investmentanalyse widmet sich die Arbeit.
Aus dem Inhalt: Bedeutung von Kapitalmarktmodellen in Theorie und Praxis – Ursprünge und Grundgedanken der klassischen Kapitalmarktmodelle (Moderne Portfoliotheorie, Capital Asset Pricing Model, Arbitrage Pricing Theorie, Effiziente Märkte) – Lösungsansätze der klassischen Modelle (Faktorenmodelle, Zeitreihenmethoden) – Grundprinzipien und Lösungsansätze neuerer Modellkonzepte (Chaostheorie, Synergetik, Neuronale Netze) – Konsequenzen für die Kapitalmarkttheorie und die Praxis der Investmentanalyse.