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Bundesrepublik Deutschland und Vereinte Nationen 1949 bis 1963

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Klaus Köster

Die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland während der Ära Adenauer gilt in der Geschichtswissenschaft als gut erforscht. Nicht so die Beziehungen zu den Vereinten Nationen, deren interessanter und wechselhafter Verlauf in dieser Arbeit dargestellt wird. Durch Auswertung einer Fülle von Originaldokumenten wird verdeutlicht, wie zielstrebig und kompromisslos Adenauers Außenpolitik an der Verwirklichung der Großziele «Westbindung» und «Alleinvertretung» arbeitete. Der Autor zeigt, wie souverän die westdeutsche Außenpolitik sich der Weltorganisation bediente, um diese Primärziele umzusetzen.
In dem Band werden mit diplomatiegeschichtlichen Mitteln Einblicke in die Funktionsweise und Entscheidungsprozesse der Außenpolitik der frühen Bundesrepublik gegeben. Zudem kann der politisch Interessierte den Bogen zur heutigen Außenpolitik der Bundesrepublik spannen – eine aufschlussreiche Lehrstunde in pragmatischer Diplomatie.
Aus dem Inhalt: Rahmenbedingungen – Der Ständige Beobachter bei den Vereinten Nationen – Die Kommission für freie Wahlen – Beitritt zu den Vereinten Nationen? – Die Wiedervereinigungsfrage vor den Vereinten Nationen – Sonderorganisationen – Öffentlichkeit und Vereinte Nationen – Quellen und Literatur, Organisationspläne, biographische Hinweise.