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Angleichung des materiellen und des internationalen Privatrechts in der EU- Harmonisation of Substantive and International Private Law

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Ole Lando, Ulrich Magnus and Monika Novak-Stief

Im letzten Jahrzehnt hat der Gemeinschaftsgesetzgeber zahlreiche Richtlinien im Bereich des Verbraucherschutzes erlassen und wichtige Staatsverträge zum internationalen Privat- und Prozessrecht in Verordnungen überführt. Dadurch ist eine Lage entstanden, die weniger durch Einheitlichkeit des Rechts, sondern eher durch eine neue Unübersichtlichkeit gekennzeichnet ist. Sowohl die einzelnen IPR-Vorschriften als auch die materiellrechtlichen Inhalte der Richtlinien und Verordnungen stehen in einem wenig klaren Spannungsverhältnis. Europa bedarf auf materiellrechtlicher und auf kollisionsrechtlicher Ebene dringend systematischerer, breitflächigerer Koordinations- und Angleichungsmaßnahmen. Dieser Band geht diesen Fragen nach. Er vereinigt die auf einer Tagung der Europäischen Rechtsakademie gehaltenen Beiträge.
Aus dem Inhalt/Contents: Peter-Christian Müller-Graff: Privatrechtsangleichung durch die EG im Schnittfeld von Sachrecht und Kollisionsrecht – Richard Plender: The Rome Convention - on the Law Applicable to Contractual Obligations – Dirk Staudenmayer: Aktuelle Probleme im Schnittbereich von Verbraucherschutz und Internationalem Privatrecht – Reinhard Welter: Tragweite des EVÜ für Bankgeschäfte – Ole Lando: Mandatory rules and ordre public – Michael Wilderspin: The Rome Convention: Experience to date before the courts of Contracting States – Ulrich Magnus: Europäisierung des Haftungsrechts – Walter van Gerven: Enforcing community rights in national courts: the remedies of compensation, interim relief and restitution – Kurt Siehr: Das Internationale Haftungsrecht der Schweiz.