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Reformansätze zur Alterssicherung in Deutschland und intergenerationelle Gerechtigkeit

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Anna-Maria Herfeld

Die deutsche Gesetzliche Rentenversichung folgt dem Umlageverfahren. Dieses Finanzierungsverfahren und die damit verbundene Ausgestaltung des Generationenvertrages stehen in der Kritik. Politik und Wissenschaft müssen beantworten, wie eine zukunftssichere und gerechte Rentenreform aussehen soll. Als Beitrag zur Beantwortung dieser Frage werden unterschiedliche Reformen im Rahmen eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells analysiert. Im Vordergrund stehen die intertemporalen Wohlfahrtswirkungen auf unterschiedliche Generationen. Die Reformübergänge werden auf ihre intergenerationellen Belastungswirkungen und mit Hilfe von Gerechtigkeitsprinzipien auf ihre ethischen Eigenschaften verglichen. Für eine umfassende Bewertung wird so die notwendige Verbindung von Inzidenz und Ethik hergestellt.
Aus dem Inhalt: Alterssicherung als Generationenvertrag – Konzepte von Generationenverträgen – Ethische Konzeptionen des Gesellschaftsvertrages – Die Gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland – Reformvorschläge zur Alterssicherung – Dynamische Inzidenzanalyse – Simulationsergebnisse und Bewertung der Reformvorschläge.