Show Less
Restricted access

Die Revolutionäre Volkspartei Kampuchea 1979 bis 1989

Eine Analyse der politischen Herrschaft einer nach der vietnamesischen Intervention reorganisierten Kommunistischen Partei

Series:

Kristina Chhim

Nachdem vietnamesische Truppen 1979 das Regime der Roten Khmer gestürzt hatten, übernahm eine Gruppe von 200 kambodschanischen Kommunisten formal die Regierungsgewalt im Land. Innerhalb weniger Jahre hatte sich aus diesem Kreis eine machtvolle Staatspartei entwickelt, die ihre administrative Herrschaft soweit konsolidieren konnte, daß sie die Entlassung in die «Eigenständigkeit» 1989 ohne substantiellen politischen Machtverlust überstand.
Auf der Grundlage umfangreicher Originaldokumente gibt die vorliegende Arbeit erstmals einen bisher für Außenstehende weitgehend verschlossen gebliebenen Einblick in die Entwicklung dieser Partei nach 1979. Untersucht werden innere Strukturen, ideologische Grundlagen und die von ihr zur Herrschaftssicherung verwendeten politischen Instrumentarien und Methoden.
Aus dem Inhalt: Historische Wurzeln der Revolutionären Volkspartei Kampuchea – Unmittelbare Faktoren ihrer Machtergreifung 1979 – Ideologische Neuorientierung und organisatorische Entwicklung der Partei – Die Instrumentalisierung des Staatsapparates durch die Partei – Die Funktion der Armee als Werkzeug der Partei – Der Aufbau horizontaler Neben- und Hilfsorganisationen – Die Parteiideologie wird zur Staatsideologie – Der Umgang mit ideologischen Gegnern.