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Die zentralbankpolitische Diskussion des Maastrichter Vertrags in Frankreich, Italien und Deutschland

Eine komparative Analyse

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Silke Tönshoff

Kein politisches Ereignis der letzten Jahre hat zu einer solchen Flut wissenschaftlicher Veröffentlichungen geführt wie der sogenannte Maastrichter Vertrag und die Errichtung des Europäischen Zentralbanksystems. Frankreich, Italien und Deutschland verfügen über sehr unterschiedliche Erfahrungen mit der Institution Zentralbank. Die Autorin stellt die jeweiligen normativen Veränderungen im Anschluß an den Maastrichter Vertrag und die länderspezifischen Debatten den die bisherige Zentralbankpolitik konstituierenden Elementen gegenüber. Differenzen ergeben sich nicht nur für die Zentralbankpolitik, sondern auch in weiten Bereichen des policy mix, eines weitergehenden Souveränitätstransfers und für die Position einer unabhängigen Zentralbank innerhalb des Staatsgefüges.
Aus dem Inhalt: Souveränität und Zentralbankunabhängigkeit – Von der währungspolitischen Kooperation zum Souveränitätstransfer – Maastrichter Vertrag – Theoretische Grundlagen der Zentralbankunabhängigkeit – Für die Länder Frankreich, Italien und Deutschland: Konstituierende Merkmale zentralbankpolitischer Traditionen (Historische Entwicklung, juristische Rahmenbedingungen, faktischer Handlungsspielraum) – Ratifikationsprozesse und zentralbankpolitische Reformen – Dominanten der Diskussion.