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Umweltpolitische Entscheidungen unter Unsicherheit und bei Restriktionen in der Instrumentenwahl

Eine umweltökonomische Analyse

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Andreas Lange

Umweltpolitische Enscheidungen müssen in der Regel angesichts vielfältiger Unsicherheiten getroffen werden. Am Beispiel des Klimaproblems beschäftigt sich diese Arbeit im ersten Teil mit umweltökonomischen Entscheidungskriterien bei Unsicherheit. Als Alternative zum Standardkonzept der Erwartungsnutzenmaximierung wird ein Kriterium untersucht, das den sogenannten worst case stärker gewichtet und so dem Vorsichtsprinzip Rechnung trägt. Der Einfluss der Lernmöglichkeiten auf heutige Entscheidungen wird diskutiert.
Über Unsicherheiten hinaus bestehen jedoch vielfach auch Restriktionen bei der Umsetzung umweltpolitischer Ziele mit Instrumenten wie Emissionssteuern. So sind zum Beispiel nur bestimmte Verwendungszwecke des Steueraufkommens politisch durchsetzbar. Die Möglichkeiten des Instruments der Umweltsteuer angesichts solcher Restriktionen werden im zweiten Teil der Arbeit analysiert.
Aus dem Inhalt: Unsicherheiten und Lernmöglichkeiten bei der Klimaproblematik – Der Einfluss der Wohlfahrtsmaße auf Emissionsentscheidungen – Die Choquet-Erwartungsnutzenmaximierung und ihre Anwendbarkeit auf die Klimaproblematik – Dynamische Analyse klimapolitischer Entscheidungen – Umweltsteuern bei fixierter Rückerstattungsregel – Emissionssteuern bei monopolistischem Wettbewerb.