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Preise, Grenzkosten und gesamtwirtschaftliche Arbeitsnachfrage

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Ludger Linnemann

In konjunkturellen Aufschwungphasen steigen die Güterpreise langsamer als die Grenzkosten eines typischen Unternehmens an. Das daraus resultierende antizyklische Verhalten des Preis-Grenzkosten-Markups kann als Schlüssel zum Verständnis wichtiger Probleme der Konjunkturtheorie angesehen werden. Es eröffnet die Möglichkeit, das vielfach beobachtete prozyklische Verhalten des Reallohnes und, unter bestimmten Bedingungen, auch der Arbeitsproduktivität, ohne Rückgriff auf technologische Impulse als Ursache von Schwankungen zu erklären. Die Arbeit widmet sich zunächst der empirischen Erfassung des Phänomens und stellt dann verschiedene Modelle vor, deren Voraussagen mit den gewonnenen empirischen Resultaten verglichen werden.
Aus dem Inhalt: Preise und Grenzkosten im Konjunkturzyklus – Preisrigidität und intermediäre Produktion – Endogener Markteintritt.