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Das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben in Deutschland und in Großbritannien

Eine empirische Untersuchung mit Paneldaten

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Christiane Oswald

Die Frage, wann und unter welchen Bedingungen das Erwerbsleben beendet wird, ist seit vielen Jahren ein zentrales Thema der sozial-, beschäftigungs- und wirtschaftspolitischen Diskussion. Obwohl die demographische Entwicklung in den meisten europäischen Ländern eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit nahelegt, ist immer noch ein früher Übergang in den Ruhestand zu beobachten.
Anhand von deutschen und britischen Längsschnitt-Daten werden der Prozeß und die Einflußfaktoren des Ausscheidens aus der Erwerbstätigkeit empirisch untersucht. Das Besondere dieser Arbeit liegt darin, daß ein vergleichender Ansatz zweier Länder gewählt wird, die sich im Hinblick auf die institutionellen Strukturen insbesondere im Sozialsystem deutlich unterscheiden.
Vor dem Hintergrund der intensiven Diskussion über strukturelle Veränderungen im Bereich der Alterssicherung in Richtung einer stärkeren Privatisierung liefert diese Arbeit auch einen wichtigen Beitrag für die deutsche sozialpolitische Diskussion.
Aus dem Inhalt: Erwerbsbeteiligung Älterer im internationalen Vergleich – Theorien zum Ausscheiden aus dem Erwerbsleben – Institutionelle Regelungen in Deutschland und Großbritannien – Empirische Analyse – Schlußfolgerungen für die Sozialpolitik.