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Die Verbindung von Stephan Széchenyi und Georg Sina und das Unternehmen Kettenbrücke

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András Antal Deák and Amelie Lanier

Das Buch stellt die spannungsgeladene Zusammenarbeit eines Politikers und eines Bankiers zur Verwirklichung von Infrastrukturprojekten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dar. Auf Grundlage umfangreicher Archivstudien haben sich die Verfasser bemüht, ein authentisches Bild der Persönlichkeit der beiden Protagonisten und der Schwierigkeiten bei der Verwirklichung ihrer großangelegten Projekte zu zeichnen. Stephan Széchenyi erhielt bereits zu Lebzeiten den Beinamen «der größte Ungar», pikanterweise von seinem schärfsten politischen Gegner Kossuth, und die Bedeutung seiner Tätigkeit wird in Ungarn bis heute gewürdigt. Er gilt – zu Recht – als der größte Modernisierer Ungarns, in technischer, rechtlicher und gesellschaftlich-politischer Hinsicht. Wie sehr das Gelingen seiner Projekte von der Unterstützung durch den griechischen Bankier Sina abhing, wurde bisher jedoch weniger beachtet. Diesem Mißstand wollten die Verfasser abhelfen.
Aus dem Inhalt: Geschichte der Planung und Finanzierung der Kettenbrücke – Die administrativen, rechtlichen und ökonomischen Hindernisse der ersten Eisenbahnen der österreichisch-ungarischen Monarchie – Wasserwirtschaftliche Projekte.