Show Less
Restricted access

Deregulierung und Wettbewerb in der Elektrizitätswirtschaft

Eine Untersuchung der politischen Ökonomie der Liberalisierung im internationalen Vergleich

Series:

Bettina Bonde

Die Arbeit untersucht die Entwicklung ehemals monopolistischer Märkte in der Elektrizitätswirtschaft zu Wettbewerbsmärkten. Wer Deregulierung fordert und durchsetzen will, muß zunächst die diesbezüglichen Entscheidungsprozesse kennen. Wie laufen diese ab, wodurch werden sie gesteuert oder blockiert? Detailliert werden sowohl die normativen als auch die positiven Aspekte der Regulierungs- bzw. Deregulierungspolitik untersucht. Die Analyse ausgewählter europäischer Länder und der Vereinigten Staaten zeigt, daß die Schaffung von Wettbewerb als Ziel der Umstrukturierung weit weniger von der Ausgangslage der Branche und damit den institutionellen Voraussetzungen geprägt ist als erwartet. Vielmehr wird sie determiniert von der Struktur des politischen Entscheidungsprozesses, dem historischen Kontext sowie den Wertvorstellungen innerhalb der Gesellschaft.
Aus dem Inhalt: Natürliche Monopole in der Elektrizitätswirtschaft – Wettbewerb und dessen mögliche Organisationsformen – Positive Theorie der Regulierung – Die politische Ökonomie von Regulierungsänderungen in Europa und den Vereinigten Staaten.