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Technische Innovation und betriebliche Arbeitspolitik

Entscheidungen bei modernen Fabrikplanungs- und Realisierungsprozessen

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Wilfried Zech

Die empirische Fallstudie beleuchtet das Spannungsverhältnis von technisch-organisatorischen und sozialen Innovationen am Beispiel eines neu aufzubauenden Montagewerkes. Dabei werden Planung, Aufbau und Implementierung einer der seinerzeit modernsten Fabriken Europas im Hinblick auf die Verschränkungen von Technikinstallation und Arbeitsorganisation untersucht. Die Analyse führt zu den Ergebnissen, daß konservativ-normative Organisationsstrukturen in «Handlungsprogramme» münden. Diese betrieblichen Programme erweisen sich als Erklärungsansatz für das Akteurshandeln während der integrierenden Werksplanung und -realisierung. In einem Reproduktionsprozeß, inhaltlich einerseits durch «Leitbilder» der einzelnen beteiligten Akteure sowie andererseits durch pragmatische «beherrschbare» Verfahrenslösungen gekennzeichnet, werden dabei mögliche innovative Wege der Arbeitsgestaltung ausgeblendet.
Aus dem Inhalt: Interessenorientierter Entscheidungshandel bei organisatorischen Planungsabläufen – Strukturelle Veränderungen in der Elektronikindustrie – Fallbeispiel.