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Freundschaftsnetzwerke in den neuen Bundesländern

Eine vergleichende empirische Untersuchung

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Johannes Schaub

Soziale Netzwerke waren eine wichtige Strukturebene der DDR-Gesellschaft. Daher liegt es nahe, solche Netzwerke von Menschen aus den neuen Bundesländern zu untersuchen. Außer Freundschaften werden noch informelle und enge soziale Beziehungen aus der Netzwerkperspektive betrachtet. Diese drei ego-zentrierten Netzwerke werden sowohl miteinander als auch mit den gleichen – retrospektiv erhobenen – Netzwerken vor der «Wende» verglichen. Die Stichprobe wurde mit dem Schneeballprinzip gewonnen und die Daten wurden netzwerkanalytisch ausgewertet. Die zahlreichen Ergebnisse sind nicht einheitlich. Die untersuchten Beziehungen sind in der Stichprobe netzwerkartig organisiert. Ansonsten gibt es sowohl Ergebnisse, die belegen, daß die DDR-Zeit heute noch Auswirkungen hat, als auch solche, die keine Unterschiede zu Studien aus den alten Bundesländern zeigen.
Aus dem Inhalt: Freundschaftstheorien – Netzwerkanalyse – Ego-zentrierte Netzwerke – Schwache und starke Beziehungen – Retrospektive Untersuchungen – Schneeballeffekt – Burt-Netzwerke – Netzwerkparameter und besondere Personengruppen heute und vor der «Wende» – Multiplexitäten – Netzwerkparameter und Persönlichkeitseigenschaften.