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Außenseiter und Gemeinschaft

Zur Funktion von Interaktion, Kommunikation und sozialem Handeln in den Romanen George Eliots

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Martina Engel

George Eliot nimmt in ihren Romanen eine Analyse des sozialen Lebens ihrer Zeit vor. Obwohl soziale Prozesse und deren Veränderung im 19. Jahrhundert in England unzweifelhaft zentrales Thema dieses Erzunzweifelhaft zentrales Thema dieses Erzählwerkes sind, stand eine Strukturanalyse der Eliotschen Romangesellschaften noch aus. Ziel dieser Studie ist deren systematische Untersuchung aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und unter Verwendung moderner sozialtheoretischer Ansätze wie der Handlungs- oder der Systemtheorie. Es wird deutlich, dass Eliot in Reaktion auf soziale Probleme ihrer Gesellschaft eine Sozialtheorie in Romanform vorgelegt hat, in der Kommunikation, Interaktion und sozialem Handeln sowie dem Gedanken einer Konstruiertheit sozialer Strukturen besondere Relevanz zukommen.
Aus dem Inhalt: Die ideale Gemeinschaft als Kommunikationsgemeinschaft – Institutionelle und kommunikativ-intersubjektive Antworten auf Fragen sozialer Ordnung – Elemente einer intersubjektiven Rechtsprechung – Interaktion als strategisches Machtspiel – Die gerechte Urteilsgemeinschaft von Außenseitern.