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Die deutschsprachige Rezeption von Luigi Pirandellos Bühnenwerk

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Iris Plack

Gegenstand der Arbeit ist die Rezeption von Luigi Pirandellos Bühnenwerk im deutschen Sprachraum. Sie versteht sich als ein Beitrag zur übersetzerischen und theaterwissenschaftlichen Rezeptionsforschung. Neben systematischen Überlegungen zum Beitrag der Bühnenübersetzung zur Rezeption enthält sie eine chronologische Rezeptionsanalyse der drei Dramen Sechs Personen suchen einen Autor, Heinrich IV. und Die Riesen vom Berge. Das Augenmerk liegt dabei auf spezifischen Rezeptionsphasen sowie auf der bestehenden Wechselwirkung zwischen Bühnenübersetzung und Inszenierung. Im Ergebnis finden sich stückeübergreifende Hochphasen der Rezeption zu Zeiten kultureller und künstlerischer Unsicherheit, so in den zwanziger, den sechziger sowie erneut in den neunziger Jahren. Dabei ist vor allem Pirandellos umorismo lediglich in Teilaspekten rezipiert worden.
Aus dem Inhalt: Theorie der Bühnenübersetzung – Pirandello als Theatertheoretiker – Pirandellos Bühnenwerk: Einordnung und Rezeptionsüberblick – Rezeptionsanalyse: Sechs Personen suchen einen Autor / Heinrich IV. / Die Riesen vom Berge – Rezeptionsphasen – Einfluss der Übersetzungen auf die Rezeption – Entwicklung des Pirandello-Bildes im deutschsprachigen Raum.