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Das Unheil der Melancholie

Ein Beitrag zum Phänomen des melancholischen Antihelden in der russischen Literatur des neunzehnten Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung von Saltykov-Ščedrins "Die Herren Golovlev</I>, Aksakovs "Familienchronik</I> und "Die Kinderjahre</I>

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Die Monographie liefert einen Längsschnitt durch die russische Literatur des 19. Jahrhunderts am Leitfaden des Familienromans. Am Anfang steht Sergej Aksakovs Familienchronik, am Ende Ivan Bunins Suchodol. Das thematische Zentrum aber bildet Michail Saltykov-Ščedrins Roman Die Herren Golovlev. Die Geburt des russischen Antihelden aus dem Geiste der Melancholie zu demonstrieren, schafft überraschende historische und systematische Koordinaten für das Verständnis der russischen Literaturentwicklung.
Aus dem Inhalt: Die phänomenologische Methode – Michail Saltykov-Ščedrins Die Herren Golovlev Die Wandlung des Helden zum Antihelden – Der Untergang des autokratischen Staates – Die Einengung des individuellen Freiraums und die Etablierung des melancholischen Antihelden.