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Stadtentwicklung von Hanoi

Unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen der Doi Moi Reformen auf den Handel im innerstädtischen 36-Gassen-Gebiet

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Michael Waibel

In dieser Arbeit wird die Stadtentwicklung Hanois von den Anfängen bis heute als Abfolge historischer und gegenwärtiger Transformationsprozesse dargestellt. Insbesondere wird auf die Auswirkungen des jüngsten Transformationsprozesses, unter dem Namen Doi Moi bekannt, eingegangen. Ähnlich wie in vielen osteuropäischen Städten sind von jeweils unterschiedlichen Akteursgruppen initiierte transformationstypische Prozesse wie ein Gründungsboom im Privatsektor, nachholende Citybildung, Internationalisierung sowie mit sozial und räumlicher Segregation einhergehende Verdrängungsprozesse feststellbar. Die Arbeit befasst sich aus einem mikroanalytischen Blickwinkel heraus mit den Auswirkungen des Transformationsprozesses insbesondere auf die Innenstadt Hanois.
Aus dem Inhalt: Geschichtliche Entwicklung Hanois von den Anfängen bis zur europäischen Einflussnahme – Hanoi unter französischer Kolonialherrschaft – Hanoi in der Phase der staatlichen Plan- und Verwaltungswirtschaft – Hanoi nach Einsetzen von Doi Moi – Die Transformation der Innenstadt Hanois im Zuge von Doi Moi: Nachholende Citybildung und Internationalisierung – Der Einzelhandel in der Innenstadt von Hanoi – Modernisierungs- und Verdrängungsprozesse im Stadtzentrum Hanois durch neue Akteursgruppen.