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Seeabgrenzungsrecht in der Ostsee

Eine Darstellung des völkerrechtlichen Seeabgrenzungsrechts unter besonderer Berücksichtigung der Praxis der Ostseestaaten

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Gilbert Gornig and Gilles Despeux

Die Ostseestaaten sind bestens geeignet, um beispielhaft die Entwicklung des Seeabgrenzungsrechts zu analysieren, insbesondere weil durch den Untergang von Anrainerstaaten staatensukzessionsrechtliche Probleme entstanden sind, die die Frage nach der Fortgeltung alter Seegrenzen aufwerfen. Die Autoren zeigen, daß die seeabgrenzungsrechtliche Praxis in der Ostsee dem aktuellen Stand des Völkerrechts entspricht, jedoch Besonderheiten bestehen, die ausschließlich in dieser Weltregion zu finden sind. Diese Schrift ist in Verbindung mit dem von Despeux verfassten Werk «Droit de la délimitation maritime» (Band 40 der Schriftenreihe) zu sehen, in dem sich der Autor insbesondere dem gerichtlichen Seeabgrenzungsrecht widmet.
Aus dem Inhalt: Seerecht – Seeabgrenzungsrecht – Begriff der Abgrenzungsfläche – Berücksichtigung der Rechte von Drittstaaten – Fortgeltung der Seegrenzen nach Staatensukzession – Prinzip der Ewigkeit der Seegrenzen – Allgemeine Darstellung der Abgrenzungsmethoden und von Sondermethoden des Seeabgrenzungsrechts – Äquidistanzmethode und Konstruktion der Äquidistanzlinie – Konstruktion der Tripoints – Praxis des Seeabgrenzungsrechts in der Ostsee und ihre Vereinbarkeit mit dem Völkerrecht.