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Goethes Naturbegriff und die «Wahlverwandtschaften»

Symbolische Ordnung und Ironie

Series:

Yeon-Hong Kim

Goethes Naturbegriff bestimmt weitgehend sein Denken und Schaffen. Er erlangt in den Wahlverwandtschaften zentralen hermeneutischen Stellenwert. Goethes Naturbegriff organisiert den Roman strukturell wie thematisch, wobei das «Symbol» den Transformationsprozeß vom Naturbegriff zur Konfiguration des Romans bestimmt. Diese Symbolisierung birgt in sich jedoch eine ungeahnte Problematik, weil der Sinn im Roman ins Wanken gerät. Goethe geht mit dieser Problematik um, indem er die von ihm selbst häufig erwähnte, aber schwer definierbare «Ironie» als poetische Ausdrucksform anwendet. Diese Arbeit zeichnet, ausgehend von Goethes Naturbegriff, die symbolische Ordnung der Wahlverwandtschaften nach, erörtert die Problematik dieser Ordnung und zeigt Ironie als «Umgangstechnik».
Aus dem Inhalt: Hermeneutische Analyse von Goehtes Roman Die Wahlverwandtschaften – Goethes Naturbegriff – Spannung zwischen Natur und Kunst – Symbol und Ironie in Goethes Die Wahlverwandtschaften.